Insekten essen: Mode oder kulinarisches Highlight?

Während den einen bei der Vorstellung, Insekten essen zu sollen, ein kalter Schauer über den Rücken läuft, ist es für andere inzwischen ganz normal geworden, Insektenfood in den täglichen Speiseplan einzubauen. Gemeint sind damit nicht große teile der Bevölkerung von Asien, Afrika oder Südamerika, für die Insekten nach wie vor eine der wichtigsten Nahrungsquellen sind. Die Rede ist von vielen Europäern, die Ekelfood genießen.

Sind die Heuschrecken kross und die Spinnen scharf gewürzt, sprechen Fans des Insektenfoods von einem kulinarischen Hochgenuss. Frittierte Heuschrecken schmecken angeblich von außen knusprig und sind innen ganz zart. Es begeistert der süße Geschmack der Heuschrecken. Weiter geht es mit Taranteln, die man roh genießen kann. Sie sollen an Mandeln erinnern und Grillen bestechen angeblich durch ihr nussiges Aroma.

Für die meisten Menschen jedoch ist und bleibt der Genuss von Insekten eine Mutprobe, gepaart mit ein wenig Neugier, selten aber ist es der Hunger, der Europäer dazu verleiten lässt. Dabei sind Insekten echt richtig gesund; so beispielsweise Heuschrecken und Mehlwürmer, denn sie sind wichtige Eiweißlieferanten. Sie kann man auch noch braten, backen oder im Salat wie Croutons verwenden.

Es ist kaum zu glauben, aber es gibt inzwischen Kochbücher, die sich mit Insektenfood als leckere Beilage beschäftigen - na dann, Guten Appetit!

Veröffentlicht am Montag, 7. Juni 2010 | Autor: kb
Schlagwörter: Essen Restaurant Kochen Insekten Ernährung